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Zweite Liga
Kein Tor in Frankfurt, neun in Fürth
Feierstunde: Die Augsburger trafen in Fürth fünfmal
 
07. November 2009
Die SpVgg Greuther Fürth hat in der zweiten Fußball-Bundesliga den Sprung in die erweiterte Spitzengruppe verpasst. Die Franken unterlagen dem FC Augsburg in einer unterhaltsamen Begegnung mit 4:5 (1:2) und vergaben damit die Möglichkeit, auf den fünften Platz vorzurücken. Arminia Bielefeld hat seinen neunten Sieg in Folge in der 2. Fußball-Bundesliga verpasst, dennoch seine Tabellenführung am 12. Spieltag erfolgreich verteidigt. Die Ostwestfalen mussten sich mit einem 0:0 beim Vorletzten FSV Frankfurt begnügen, sodass der Vorsprung an der Tabellenspitze auf Verfolger 1. FC Kaiserslautern nur noch einen Zähler beträgt.
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Matchwinner der Augsburger, die sich mit 18 Zählern an den punktgleichen Fürthern vorbeischoben, waren die Doppel-Torschützen Michael Thurk (7. und 21.) und Marcel Ndjeng (51. und 64.). Den fünften Treffer steuerte Sandor Torghelle bei (68.). Nicolai Müller (20.), Christopher Nöthe (53.), Marino Biliskov (77.) und Sami Allagui (85.) waren für die SpVgg erfolgreich. Vor 6350 Zuschauern fand Augsburg besser ins Spiel. Thurk traf per Kopf, nachdem er zuvor an Torhüter Stephan Loboue gescheitert war. Fürth tat sich nach dem Rückstand schwer, kam jedoch durch einen unberechtigten Elfmeter zum Ausgleich. Das Foul an Bernd Nehrig fand außerhalb des Strafraums statt. Zwar konnte FCA-Torhüter Simon Jentzsch den Strafstoß von Allagui abwehren, doch Müller traf im Nachschuss.
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Kein Weg vorbei: Chris Katongo und Arminia Bielefeld können den Frankfurter Torhüter Klandt nicht überwinden
Augsburg fand aber sofort die richtige Antwort mit dem zwölften Saisontor von Thurk. Auch in der zweiten Halbzeit bot sich den Zuschauern eine abwechslungsreiche Begegnung, in der die Gäste bereits mit 5:2 in Führung gehen konnten, aber dennoch bis zum Schlusspfiff um den dritten Auswärtssieg zittern mussten. Bei Fürth überzeugte lediglich Müller, bei den Gästen verdienten sich Thurk und Ndjeng die besten Noten.
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Bielefeld verhalten
Vor 4134 Zuschauern in Frankfurt lieferten die stark ersatzgeschwächten Hessen, bei denen alleine vier Stammspieler fehlten, dem Spitzenreiter aus Bielefeld einen großen Kampf. Gegen die sehr verhalten agierenden Gäste hatte Frankfurt auch die beste Chance vor der Pause, als Sanibal Orahovac in der 28. Minute mit einem Weitschauss an Arminia-Schlussmann Dennis Eilhoff, der mittlerweile seit 761 Minuten ohne Gegentor ist, scheiterte.
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Nach dem Seitenwechsel verstärkten die Gäste zwar ihre Offensivbemühungen, klare Chancen waren aber weiterhin Mangelware. Für Frankfurt vergab Matias Esteban Cenci knapp (83.). Beste Akteure bei den Frankfurtern, die das dritte Heimspiel in Folge ungeschlagen blieben, waren Gledson und Orahovac, bei der Arminia überzeugten Rüdiger Kauf und Andre Mijatovic.
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FAZ.NET mit sid
dpa
 
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