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Buchtipp
iTunes - nicht nur für Einsteiger
Von Michael Spehr
Mandls Buch richtet sich an Einsteiger und ist empfehlenswert
 
06. November 2009
Wer seine digitale Musik am Windows-PC oder Mac mit Apples Musiksoftware iTunes in der ganz neuen Version 9 verwaltet, benötigt eigentlich kein Handbuch. Denkt man zunächst, denn iTunes ist ungemein einfach zu bedienen. Die Tücke liegt jedoch im Detail. Man frage etwa einen iTunes-Novizen, wie und in welchem Format er seine Silberscheiben importiert. Etwa in Apples proprietärem AAC-Format, das andere Musikspieler nicht wiedergeben, oder als "richtige" MP3-Datei, die geräteübergreifend verstanden wird? In der Standardeinstellung nimmt iTunes nämlich AAC, unseres Erachtens keine gute Wahl. Und gleich die nächste Frage: Wo auf der Festplatte speichert iTunes die eigene Musik? Am Windows-PC landen die digitalisierten Stücke unter den "Eigenen Dateien", und das ist ebenfalls keine gute Entscheidung.
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Wir meinen: Wer sich ernsthaft daranmacht, seinen gesamten Musikbestand mit iTunes zu erfassen, sollte vor einem solchen Mammutprojekt wenigstens ein iTunes-Buch gelesen haben, zumal Apples Software "unter der Haube" viel, viel mehr zu bieten hat, als man ihr auf den ersten Blick ansieht. Das ganz neue Werk von Daniel Mandl, der ein ausgewiesener Apple- und Mac-Experte ist, richtet sich an Einsteiger und ist empfehlenswert. In sechs Kapiteln geht die Tour von der Vorstellung und Installation der Software über die Verwaltung der eigenen Medien bis zum iTunes-
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Store, in dem man Musik, TV-Sendungen und Filme kaufen kann. Ein weiteres Kapitel ist der Datensynchronisation mit iPhone, iPod und Apple-TV gewidmet, und hier findet man auch jene Informationen, die in fast allen iTunes-Büchern zu kurz kommen: etwa Hinweise, wie man mit einer Gigabyte-großen Musikbibliothek von einem Rechner zum anderen umzieht. Dabei ist Apples Software unzureichend. Zum Backup einer umfangreichen Sammlung soll man alles auf DVD brennen, aufwendiger und umständlicher geht es wohl kaum, und ein Festplatten-Backup der Mediathek ist nicht vorgesehen. Wie es trotzdem geht, erfährt man in diesem Buch aus dem "Mandl & Schwarz-Verlag", das im Übrigen reich bebildert und gut geschrieben ist. Selbst der Experte findet hier noch manchen Kniff, den er bislang nicht kannte, und selbstredend sind auch ganz neue Funktionen wie etwa die Freigabe der Musik im Heimnetzwerk beschrieben. Alles in allem hebt sich dieser Band wohltuend von dem sonst üblichen Mittelmaß der Computerbücher ab. Der Autor kennt auch die Tücken von iTunes, und am Ende wünscht man sich einen weiteren Band mit Tipps und Tricks für fortgeschrittene Nutzer.
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